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Lebenslauf von Papst Benedikt XVI

“Habemus Papam” – Curriculum Vitae unseres Kirchenoberhauptes

Am 19. April 2005 verkündet der traditionell weiße Rauch, dass ein neuer Papst gewählt wurde. Joseph Aloisius Ratzinger alias Papst Benedikt XVI, der in den deutschsprachigen Medien auch immer wieder gerne liebevoll “Papa Razzi” genannt wird, folgt auf Papst Johannes II.

Ein paar wichtige Daten und Stationen seines bisherigen Lebensweges im Überblick: 

16. April 1927
Joseph Aloisius Ratzinger wird als Sohn eines Gendarmeriemeisters und einer Köchin in Marktl am Inn geboren. Joseph wächst mit zwei Geschwistern, Maria und Georg, auf.

1946-1951
Studium der Philosophie und Theologie in Freising und München.

29. Juni 1951
Priesterweihe in Freising, Tätigkeit als Aushilfspriester in München

1951-1952
Kaplan in München-Bogenhausen

1952-1954
Dozent im Erzbischöflichen Klerikalseminar Freising

1953
Promotion zum Doktor der Theologie mit der Dissertationsschrift “Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche” an der Universität München

1954-1957
Dozententätigkeit an der Hochschule Freising

1957
Habilitation an der Universität München über die “Geschichtstheologie des heiligen Bonaventura”

1958-1959
Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Hochschule Freising

1959-1963
Ordinarius für Fundamentaltheologie an der Universität Bonn

1962-1965
Offizieller Konzilstheologe des Zweiten Vatikanums

1963-1977
Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an den  Universitäten Münster, Tübingen und Regensburg

1976-1977
Vizepräsident der Universität Regensburg

1977
Ernennung zum Erzbischof von München und Freising

1977
Empfang der Bischofsweihe in München, Ernennung zum Kardinal,
Ernennung zum Honorarprofessor der Universität Regensburg

1981
Ernennung zum Präfekten der Katholischen Glaubenskongregation in Rom,
Ernennung zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission

1986-1992
Leiter der Päpstlichen Kommission zur Erstellung des “Katechismus der Katholischen Kirche”

1992
Erhebung im Konsistorium des 5. April 1993 zum Kardinalbischof der suburbikarischen Diözese Velletri-Segni durch Papst Johannes Paul II.

1998
Bestätigung der Wahl zum Vizedekan des Kardinalskollegiums am 9. November 1998 durch Papst Johannes Paul II.

2002
Wahl zum Dekan des Kardinalskollegiums

2005
Joseph Ratzinger wird Papst!

Auszeichnungen

Bis heute wurde Joseph Ratzinger mit vielerlei Auszeichnungen geehrt. Mehrere Universitäten haben ihm die Ehrendoktorwürden verliehen, darunter die Katholischen Universitäten Eichstätt, Lima, Lubin. Zahlreiche Städte haben Papst Benedikt zum Ehrenbürger ernannt, beispielsweise sein Geburtsort Marktl am Inn, Regensburg, Altötting und weitere.

Quellen:
- Bistum Passau unter http://cms.bistum-passau.de/papst-benedikt-xvi/vita/vita-stichworten
- Wikipedia.org unter http://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_XVI
(Abrufdatum: 8.6.2011)